Thema: Chondrotransplant® DISC 

Jährlich werden allein in Deutschland über 60 000 Patienten auf Grund eines Bandscheibenvorfalls offen operiert. Nicht immer kommt es danach zu einer Beschwerdenlinderung. Sehr viel häufiger treten nach einer offenen Bandscheibenoperation zuvor nicht bekannte Beschwerden, insbesondere Rückenschmerzen auf ,  oder das Problem entwickelt sich im Verlauf der folgenden Monate.

Ursache ist meist die rasch fortschreitende Bandscheibendegeneration, deren röntgenologischer Ausdruck die deutliche Erniedrigung der Bandscheibenhöhe ist.
Es kommt zu einer krankhaften Überbelastung des verbliebenen Bandscheibenrestes, sowie der Grund- und Deckenplatten der angrenzenden Wirbelkörper (Folge: chronische Rückenschmerzen).
Ebenso bewirkt die Erniedrigung des Zwischenwirbelraumes eine Verengung der Wirbelaustrittslöcher, was zu einen dauerhaften Druck auf den dort austretenden Nerven führt. Eine ständige Reizung und damit Entzündung des Nerven resultiert (Folge: chronischer Beinschmerz= Ischias ).

Bis vor kurzen bestand die einzige Möglichkeit  dies zu ändern  darin, eine so genannte künstliche Bandscheibe auf Keramikbasis, operativ zu implantieren.
Dies bedeutet aber einen relativ großen operativen Eingriff mit erhöhtem postoperativen Risiko, ungewissem Haltbarkeitsdatum für das Implantat , sowie noch vermehrte Vernarbungen  . die nach dem ersten Eingriff ohnehin schon vorliegen (traumatisierender Eingriff)  .  Als extrem hoch ist das operative Trauma nach einer Versteifungsoperation im Lendenwirbelbereich anzusehen.
Die Komplikationsrate ist dabei sehr hoch und die Erfolgsaussicht als gering zu bezeichnen.( sehr traumatisierend).
Eine Alternative und damit ein Ausweg aus diesem Dilemma bietet nun endlich die AUTOLOGE CHONDROZYTEN TRANSPLANTATION  mit Co.don Chondro Transplantatat DISC ®.
Mit dieser innovativen, zukunftsorientierten Technik steht erstmalig eine ungefährliche, nicht belastende und zerstörungsfreie (atraumatische) Methode zur Verfügung (atraumatischer Eingriff).
Es wird eine physiologische Regeneration degenerierter Bandscheiben möglich. Dies ist bei natürlich degenerierter , aber eben auch bei operierten Bandscheiben   der Fall.

Vorgehensweise
Nach einer körperlichen und neurologischen Untersuchung, sowie eine bildgebende Untersuchung – Röntgenaufnahmen der LWS sowie MRT- Untersuchung der  LWS  wird über einen endoskopischen d.H. minimal invasiven, ambulant durchführbaren Eingriff eine Gewebeprobe des Restbandscheibengewebes in den betroffenen Segment entnommen und an das Tissue engeneering Labor geschickt.
Während des Eingriff erfolgt eine Druckmessung zur Bestimmung des aufbaubaren Bandscheibeninnendrucks. Dies ist wichtig, das zu sichern, dass sich kein Riss des Bandscheibenringes gebildet hat oder der operative Zugang zum Innenraum wieder verschlossen ist. Mit Hilfe der weltweit einzigartigen Isolatortechnik unter autologen Bedingungen wird die zelluläre Basis für den Wiederaufbau der Bandscheibenmatrix hergestellt.
Nach dem die Zellsuspension zur Verfügung steht, erfolgt durch Injektionstechnik die Implantation der Chondrozyten (d.h.  Knorpelzellen) -  Suspension.
Zuvor wurde der Bandscheibenring noch ein mal auf Dichtigkeit geprüft.
Im Verlauf der folgenden Wochen bildet sich dann ein neuer Bandscheibenkern. Dies geht mit der Linderung der Schmerzsymptomatik einher.

Problem       
Die Kosten für diese innovative Behandlungsmöglichkeit werden zum Teil nur von Privatkassen übernommen. Eine Privatärzliche Behandlung ist aber möglich.


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